Planungskoordination und Baustellenkoordination

Veröffentlicht am Veröffentlicht in Bauservice

Das schöne Wetter gibt der Bauwirtschaft entsprechend Vortrieb um viele laufende Bauvorhaben beschleunigter zum Abschluss zu bringen. Das wiederum hat zum hat zur Folge, dass im Anschluß geplante Projekte vorgezogen und früher gestartet werden können.

Für die Bauherren, die nach dem Baustellenkoordinationsgesetzt (BauKG) in die Verantwortung für die Sicherheit und dem Gesundheitsschutz der ArbeitnehmerInnen eingebunden sind, bedeutet dies, rechtzeitig die entsprechenden Maßnahmen ergreifen.

Rechtzeitig bedeutet in diesem Fall den für die Erstellung eines Sicherheits- und Gesundheitsschutzplanes (SiGe-Plan) zuständigen Planungskoordinator zu verständigen. Für die Erstellung eines SiGe-Plans „mit Hand und Fuß“ ist genügend Vorlaufzeit bis zum Start des Bauvorhabens notwendig. Nur dann ist gewährleistet, dass der für die Umsetzung während der Arbeiten zuständige Baustellenkoordinator entsprechend agieren kann.

Laut Gesetz kann der Planungskoordinator und der Baustellenkoordinator ein und die selbe Person sein. Aus logistischen und logischen Überlegungen heraus ist dies jedoch anzuraten. Der Baustellenkoordinator, der als Planungskoordinator in der Vorbereitungsphase den Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan erstellt hat, ist bei der Umsetzung in der praktischen Bauphase viel mehr am Puls der möglichen Gefahren und bei deren Abwendung für die am Bau beschäftigten Gewerke.

 

 

Schreibe einen Kommentar